In der Debatte um steigende Spritpreise wünscht sich der CDA-Kreisverband Kreis Stormarn eine praxisorientierte Diskussion. Der stellv. CDA-Kreisvorsitzende Maik Neubacher erklärte, es müssen Lösungen gefunden werden, die der Lebenswelt der Menschen entsprechen, aber gleichzeitig die freie Marktwirtschaft nicht außer Kraft setzen.
„Wer z.B. wenig verdient, profitiert von steuerlichen Maßnahmen deutlich weniger. Hinzu kommt: Viele Menschen, darunter Familien und pflegende Angehörige, brauchen Maßnahmen, die sofort im Alltag spürbar sind“, so Neubacher.
„Was es jetzt braucht, sind Instrumente, die unabhängig vom Einkommen unmittelbar im Alltag wirken.“ Die CDA schlägt deshalb konkrete Maßnahmen vor: eine Absenkung der Mehrwertsteuer für Lebensmittel auf null Prozent sowie ein Mobilitätsgeld von 500 Euro jährlich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit unteren und mittleren Einkommen, ergänzt um 100 Euro pro Kind.
Zudem spricht sich die CDA für strukturelle Entlastungen bei den Mobilitätskosten aus, etwa durch mehr Transparenz bei Kraftstoffpreisen und unbürokratische Unterstützungsmöglichkeiten durch Arbeitgeber, beispielsweise steuerfreie Zuschläge oder Einmalzahlungen. Ziel sei eine ökonomisch sinnvolle Entlastung, die bei den Menschen tatsächlich ankommt.
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem in Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.
CDA-Stormarn

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